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Lebensführung und Cellulite: 12 Fragen – 12 Antworten zur Orangenhaut (Teil 2)

Nachdem Teil 1 “Mysterium Cellulite” mit den grundsätzlichen Fragen aufgeräumt hat, geht es im 2. Teil um den Zusammenhang zwischen unserer modernen Lebensführung und Cellulite. Inwiefern begünstigen unsere persönlichen Entscheidungen im Alltag die Bildung von Pfirsichhaut? Wie beeinflusst unsere Kleiderwahl unser Hautbild – und welches Bild wir von unserer Haut haben? Und welche Rollen spielen Ernährung, Gewohnheiten und Stress für Cellulite eigentlich? Wir klären auf und geben Tipps zum Thema Cellulite.

Frage 5: Was hat unsere Kleiderwahl mit der Orangenhaut zu tun?

High Heels fördern die Entstehung von Cellulite. (Bild: © Svyatoslav Lypynskyy / fotolia.com)

Auch die Art, wie wir uns kleiden, beeinflusst nicht nur, wie wir uns fühlen und ob wir uns wohlfühlen, sondern auch unmittelbar unser Hautbild. Dabei geht es nicht nur darum, Haut zu zeigen oder auch nicht: Highheels zum Beispiel beeinträchtigen unter anderem die Durchblutung, insbesondere in den Beinen. So unterstützen wir mit dieser Entscheidung in der Lebensführung recht wirksam die ersten Ansätze von Cellulite.

Generell gilt bei der Kleiderwahl allerdings: Tragen Sie das, worin Sie sich wohlfühlen! Ihr Gefühl für sich selbst und Ihre Umgebung gibt den letztendlichen Ausschlag, wie Sie auf andere – und auch sich selbst – wirken.

Frage 6: Beeinflusst die Ernährung Cellulite?

Ja, was wir essen und wie wir uns ernähren, entscheidet sogar maßgeblich über unser Hautbild. Das Phänomen der Cellulite ist dabei keine Ausnahme: Auch hier lassen sich Zusammenhänge zwischen einerseits der Ernährung als Teil der Lebensführung und Cellulite andererseits erkennen. Positiven Einfluss auf das Hautbild nehmen dabei zum Beispiel

  • Eiweiß für die Fettverbrennung,
  • Vitamin C für die Unterstützung vom Kollagenaufbau im Bindegewebe,
  • basische Lebensmittel, da sie sich nicht im Bindegewebe ablagern,
  • ausreichend Flüssigkeit für den Stoffwechsel und für den Fettabbau.

Basische Lebensmittel allein können jedoch nicht die alleinige Ernährungsgrundlage bieten: Ein einseitiger Schwerpunkt in der Ernährung führt schnell zu Mangelerscheinungen, die gravierende Folgen haben können.

Frage 7: Was machen unsere Gewohnheiten mit unserem Hautbild?

Schlechte Angewohnheiten und Laster – wer hat sie nicht? Dabei dürfte allen bewusst sein, dass beispielsweise das Rauchen dem Körper alles andere als guttut und dass zu ausgiebige Sonnenbäder der Haut allgemein schaden. Die wenigsten wissen allerdings, dass gerade der Tabakkonsum und zu viel Sonne auch Cellulite zumindest verschlimmern können: Das ohnehin lockere weibliche Bindegewebe leiert sozusagen aus – dank UV-Strahlen – wodurch die Fettzellen sich nochmals deutlicher abzeichnen. Sollten Sie rauchen, wird das Bindegewebe schlechter durchblutet, da die Gefäße sich verengen; mal ganz abgesehen von den Risiken für Herz, Gehirn und Beine allgemein, und auch abgesehen davon, dass RaucherInnen mehr Falten haben als NichtraucherInnen.*

Die Sonne mit ihren UV-Strahlen schädigt also das Bindegewebe, indem kollagene und elastine Fasern angegriffen werden. Wer hingegen regelmäßig ins Studio geht – nicht ins Sonnenstudio, sondern für Fitness und auch Kosmetik – hat den Vorteil, dass das Angebot fast schon auf dem Präsentierteller liegt: Body-Wrappings beispielsweise arbeiten mit Kompression, Geräte wie der Hypoxi-Trainer oder ein Power-Plate wirken unterstützend beim Aufbau von Muskulatur und beim Abbau von Fettreserven. Dabei ist Sport noch ein Thema, auf das wir noch zu sprechen kommen.

Frage 8: Stress als Grundbaustein in der Lebensführung – und für Cellulite?

Stress fördert Cellulite. Sorgen Sie für die notwendige Entspannung in Ihrem Alltag. (Bild: © kieferpix / fotolia.com)

Studien zufolge gibt es mehrere Schuldige im Hormonhaushalt, die Cellulite begünstigen. Demnach sind es nicht nur die Veränderungen im natürlichen Hormonhaushalt, die jede Frau und jedermann im Laufe der Zeit mitmacht, sondern auch Stresshormone. Insbesondere Adrenalin und Noradrenalin wirken unterstützend und bauen erste Anzeichen von der Orangenhaut fleißig aus, indem sie eingelagerte Fettzellen sich aufblähen und größer werden lassen.

Stresshormone lassen sich allerdings recht zuverlässig in den Griff bekommen – und da sind wir wieder beim Thema Lebensführung und Cellulite. Wenn Sie regelmäßig gestresst sind, erhöhen Sie automatisch Ihre Chancen auf eine ausgeprägte Orangenhaut. Sind Sie dagegen im Gleichgewicht und nutzen effektive Methoden zur Entspannung, wappnen Sie sich selbst nicht nur für Herausforderungen und Alltag, sondern straffen auch Ihr Bindegewebe. Gute Ansätze zu diesem Thema finden Sie auch in weiteren spannenden Beiträgen in unserem Magazin, zum Beispiel “Mentale Belastungen: 5 Tipps, wie Sie ihnen trotzen” oder “15 einfache Tipps für ein besseres Leben“.

Freuen Sie sich auf Teil 3!

Von 12 Fragen sind nun acht beantwortet – es folgen noch vier. Auf die Fragen und Antworten 9 bis 12 dürfen Sie sich ruhig freuen, denn darin wird es darum gehen, was Betroffene wirklich für ihr Hautbild tun können. Wie Sie aktiv – und effektiv – gegen Cellulite vorgehen können, erfahren Sie in wenigen Tagen in Teil 3!

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*Auch gegen Falten lässt sich etwas machen, zum Beispiel mit dem Filler 4 Face mit pflanzlichen Stammzellen.

 

Cover-Bild: © Sofia Zhuravetc / fotolia.com

 

2 Antworten zu „Lebensführung und Cellulite: 12 Fragen – 12 Antworten zur Orangenhaut (Teil 2)

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